Gutes Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Es entsteht dort, wo Stadtentwicklung, Nachbarschaft und Lebensqualität zusammenkommen.

Auf einen Blick
Wohnen in Hersbruck soll für alle Generationen gut, bezahlbar und zukunftsfähig sein. Wir GRÜNE setzen dafür ein, dass vorhandene Gebäude besser genutzt, Leerstände saniert und neuer Wohnraum vor allem im Bestand geschaffen wird – statt weitere Flächen am Stadtrand zu verbrauchen. Barrierefreie Wohnungen, gemeinschaftliche Wohnformen und geförderter Wohnungsbau sollen gestärkt werden, damit junge Familien, ältere Menschen und Alleinlebende hier ein Zuhause finden.
Gutes Wohnen endet nicht an der Wohnungstür. Sichere Wege, ruhige Straßen, Grünflächen, Schatten und Aufenthaltsorte im Viertel gehören genauso dazu. Mit mehr Stadtgrün, schattenspendenden Bäumen und einem klugen Umgang mit Regenwasser verbessern wir das Wohnumfeld und schützen vor Hitze und Starkregen. So bleibt Hersbruck ein Ort, an dem man gerne lebt – heute und in Zukunft.
Unsere Kernaussagen zu Wohnen und Stadtentwicklung
Innen vor außen – Flächenschonende Stadtentwicklung in Hersbruck
- Bauen im Bestand fördern und Anreize für Sanierungen und behutsame Nachverdichtung schaffen
- Sanierungs- und Leerstands-Management im Bauamt auf die Agenda setzen
- Förderprogramme der „Flächensparoffensive Bayern“ nutzen
Attraktiven Wohnraum schaffen
- Umwandlung von leerstehenden Läden in (barrierefreie) Wohnungen zulassen und sinnvoll steuern
- geförderten Wohnungsbau kontinuierlich weiterführen Kommunale/gemeinschaftliche Träger im Wohnungsbau fördern
- Offenheit für alternative Wohnformen, z. B. Mehrgenerationen, Baugruppen, etc., um den demografischen und gesellschaftlichen Wandel zu berücksichtigen
- Denkmalqualität Hersbrucks als Wohlfühleigenschaft begreifen und kommunales Denkmalkonzept für die Altstadt entwickeln
Lieblingsorte für Menschen im gesamten Stadtraum Hersbrucks schaffen
- Bürgerbeteiligung im Umgang mit öffentlichen Räumen und Stadtentwicklung fördern für mehr Transparenz und Teilhabe
- Stadtgebiete kinder-, fahrrad- und fußgängerfreundlich gestalten (z. B. autofreier Oberer Markt)
- Lieblingsorte schaffen, um Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern (wie z.B. an der Ellenbacher Kapelle; Bouleplatz am Lohsteg, Wasserspielplatz …) Sitzgelegenheiten, schattige Plätze auch mit Einbeziehung der Flusslandschaft, bespielbare Bereiche für Groß und Klein
- öffentliche Toiletten an bel(i)ebten Plätzen
Klimaanpassung im Stadtgebiet voranbringen
- Regenwasser zurückhalten und nutzen (Wasser als Ressource begreifen, nicht nur von der Entsorgung her denken)
- (Begonnenes) Starkregen-Management konsequent nach Schwammstadt-Prinzipien weiterentwickeln
- Klimaanpassungen im Stadtraum umsetzen (kühle Inseln, Stadtgrün, Schattenbäume entlang von Fuß und Radwegen)
- Natürliche Kühlung von Gebäuden durch Begrünung bekannter machen und fördern
